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Blu-ray Disc

Die Blu-ray Disc (abgekürzt BD[5][6]; umgangssprachliche Kurzform Blu-ray) ist ein digitales optisches Speichermedium. Sie wurde als High-Definition-Nachfolgerin der DVD entwickelt und bietet ihrem Vorläufer gegenüber eine erheblich gesteigerte Datenrate und Speicherkapazität. Auf Blu-rays können daher Filme und Musik (Pure Audio) mit deutlich höherer Auflösung gespeichert werden. Blu-ray-Disc-Player[7] (umgangssprachliche Kurzform: Blu-ray-Player) sind in der Regel abwärtskompatibel zu DVDs, so dass auch diese abgespielt werden können. BD setzte sich im Formatkrieg gegen die Mitbewerber HD DVD und VMD durch. Die Produktion und Weiterentwicklung der konkurrierenden HD-DVD-Technik – einschließlich der Geräte – wurde im März 2008 eingestellt.

Der Name Blu-ray Disc ist englischen Ursprungs. Blue ray bedeutet wörtlich blauer Strahl, was sich auf den violetten Lichtstrahl des verwendeten Lasers (405 nm) bezieht. Die Schreibweise ohne e im Namen wurde gewählt, um diesen als markanten Markennamen eintragen zu können.

Die Blu-ray Disc gibt es in drei Varianten: als nur lesbare BD-ROM (vergleichbar mit DVD-ROM), als einmal beschreibbare Variante BD-R (vergleichbar mit DVD±R) und als wiederbeschreibbare BD-RE (vergleichbar mit DVD±RW).

Die Blu-ray Disc basiert auf einem tief-violetten Indiumgalliumnitrid-Diodenlaser mit 405 nm Wellenlänge, die wiederbeschreibbare Blu-ray Disc arbeitet mit der Phase-Change-Technik. Sie hat – genau wie CD und DVD – einen Durchmesser von 12 cm. Eine Blu-ray Disc fasst mit einer Lage bis zu 25 GB[1] und mit zwei Lagen bis zu 50 GB an Daten.

Die technischen Spezifikationen für Blu-ray-Video-Discs sehen folgendermassen aus: Die Gesamt-Datenrate ist auf 53,95 Mbit/s begrenzt. Davon sind 40,00 Mbit/s für den reinen Videostream (in Form von MPEG-2, VC-1 und AVC) reserviert, die verbleibenden 13,95 Mbit/s für die Tonspuren (in Form von Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, DTS, DTS-HD High Resolution Audio, DTS-HD Master Audio und Linear-PCM).

Eine weitere Neuerung gegenüber der DVD ist der verkleinerte Abstand des Lasers zum Datenträger sowie die geringere Wellenlänge (und daher andere Farbe) des Laserstrahls. Die wesentlich höhere Datendichte und damit eine erhöhte Speicherkapazität wird durch folgende Maßnahmen erreicht:
die gegenüber der DVD kleinere Wellenlänge des Laserstrahls von 405 nm gegenüber 650 nm (DVD) und 780 nm (CD): Der minimal mögliche Fokusdurchmesser ist proportional zur Wellenlänge. Erst mit der Verfügbarkeit derart kurzwelliger preiswerter Laserdioden war die Entwicklung möglich.

die gegenüber anderen optischen Laufwerken höhere numerischer Apertur (NA) von 0,85, die nur mit asphärischen hochpräzisen Linsen erreichbar ist: Je höher die NA ist, desto kleiner ist der Fokus und einen umso größeren Raumwinkel umfasst der Strahlweg von und zur Datenschicht. Der Abstand zwischen Medium und Laseroptik muss geringer sein, die Schutzschicht ist dünner. Somit werden Schreibfehler und stärkere Streuungen verringert, und es ist möglich, eine Blu-ray Disc zum Beispiel aus Metall oder anderen stabilen, undurchsichtigen Materialien kombiniert mit einer dünnen durchsichtigen Trägerschicht zu bauen, die mit erheblich höheren Drehzahlen als eine Scheibe aus Polycarbonat betrieben werden können, woraus dann höhere Übertragungsraten resultieren.

Quelle: de.wikipedia.org

CD (Compact Disc)

CD (Compact Disc) Logo

Die Compact Disc (kurz CD, englisch für kompakte Scheibe) ist ein optischer Speicher, der Anfang der 1980er Jahre zur digitalen Speicherung von Musik von Philips/PolyGram und Sony eingeführt wurde und die Schallplatte ablösen sollte.

CDs bestehen aus Polycarbonat, sowie einer dünnen Metallschicht (z. B. Aluminiumbedampfung) mit Schutzlack und Druckfarben. Sie werden – im Gegensatz zu Schallplatten – nicht gepresst, sondern in Spritzgussmaschinen in Form auf die Vater-Matrize gespritzt. Die Anlagen zur Herstellung optischer Datenträger werden dennoch Presswerk genannt.

Die Informationen der CD, das sogenannte „Programm“, sind auf einer spiralförmig nach außen verlaufenden Spur angeordnet, sie belegen maximal 85 % der CD-Gesamtfläche. Der Programmbereich reflektiert Licht mit deutlichen Farberscheinungen wegen seiner Mikrostruktur, den Pits. Länge und Abstand dieser kleinen Vertiefungen bilden einen seriellen digitalen Code, der die gespeicherte Information repräsentiert. Auf einer Audio-CD können maximal 99 Musiktitel gespeichert werden, dazu hat jede Scheibe ein Inhaltsverzeichnis (TOC, table of contents) und einen der Information eingelagerten Zeitcode, Texteinblendungen und weitergehende Informationen können optional aufgebracht werden. Die Abtastung der CD erfolgt kontaktlos über einen der Spur nachgeführten Laser-Interferenzdetektor von der spiegelnden Unterseite her. Die Taktfrequenz der eingelesenen Daten hängt von der Drehzahl der CD ab, diese wird zugunsten einer konstanten Datentaktrate für das nach außen fahrende Abtastsystem gedrosselt, so dass sich eine konstante Lineargeschwindigkeit (CLV) ergibt. Bei Verfahren ähnlich der Analogschallplatte spricht man hingegen von konstanter Winkelgeschwindigkeit (CAV).

Bei einer CD werden Daten mit Hilfe einer von innen nach außen laufenden Spiralspur gespeichert (also umgekehrt wie bei der Schallplatte). Die Spiralspur besteht aus Pits (Gruben) und Lands (Flächen), die auf dem Polycarbonat aufgebracht sind. Die Pits haben eine Länge von 0,833 bis 3,054 µm und eine Breite von 0,5 µm. Die Spiralspur hat etwa eine Länge von sechs Kilometern. Je nachdem, wie die CD erstellt wird, entstehen die Pits. Bei der industriellen Herstellung werden zunächst auf photochemischem Wege ein Glas-Master und darauf dann auf galvanischem Wege ein oder auch mehrere Stamper (Negativ) gefertigt. Anschließend wird damit in Presswerken per Spritzverfahren eine Polycarbonatscheibe geprägt und die Reflexions- und Schutzschicht angefügt.

Eine CD besteht demnach zum größten Teil aus Polycarbonat. Die Reflexionsschicht darüber besteht aus einer im Vakuum aufgedampften Aluminiumschicht.

Der Datenstrom einer Audio-CD hat, wenn er dekodiert ist, eine Datenübertragungsrate von 176 kB/s. Bei üblichen Daten-CDs ist durch eine weitere Fehlerkorrektur-Ebene die Blockgröße geringer als bei Audio-CDs (2048 statt 2352 Bytes); daraus folgt bei gleicher Blockrate eine Datenübertragungsrate von 150 kB/s. Diese Datenübertragungsrate wird als einfache Geschwindigkeit bezeichnet. Die Geschwindigkeitsangaben bei CD-ROM-Laufwerken sind Vielfache dieser Datenübertragungsrate; siehe dazu auch nebenstehende Tabelle Datenübertragungsraten von CD-Laufwerken.

Daten-CDs können aufgrund der zusätzlichen Fehlerkorrektur-Ebene je nach verwendetem Laufwerk mit höheren Datenübertragungsraten gelesen werden.

Quelle: de.wikipedia.org

Cinch (RCA)

RCA (Cinch) Stecker

Der Cinch-Stecker ist eine der weitverbreitetsten Audio- und Video-Steckverbindungen. Diese Anschlüsse sind an fast jeder handelsüblichen Audio-Anlage vorhanden und werden international auch RCA-Stecker genannt. Das Zwei-Adrige Kabel liefert über den Stift das + Signal, das - Signal wird in der Regel über den Schirm übertragen.

Je nach Gebrauch, unterscheidet sich die Farbe des Steckverbinders:
- Für die Ãœbertragung von analogen Stereo-Audio-Daten sind die Steckverbinder in der Regel rot und weiss oder rot und schwarz.
- Für die Ãœbertragung von digitalen Signalen wird in der Regel orange eingesetzt.
- Video-Signale werden als Composite-Signal mit gelb markiert.
- Video-Signale, die als Component-Signal (RGB) übertragen werden, sind in der Regel mit rot, grün und blau gekennzeichnet.

Quelle: Müller + Spring AG

DAB/DAB+ - Digital Audio Broadcasting

DAB / DAB+ Logo

Digital Audio Broadcasting (DAB) ist ein digitaler Ãœbertragungsstandard für terrestrischen Empfang von Digitalradio. Es ist für den Frequenzbereich von 30 MHz bis 3 GHz geeignet und schliesst daher auch die Verbreitung von Hörfunkprogrammen über Kabel und Satellit ein. Entwickelt wurde DAB im Eureka-147-Projekt der EU in den Jahren 1987-2000. Der DAB-Standard ist unter dem Code EN 300 401 online von der europäischen Standardisierungsorganisation ETSI erhältlich.

Frequenzen:
Als Frequenzbereich sind das VHF-Band I (47-68 MHz, aber keine Nutzung für Radio und Fernsehen mehr vorgesehen), DAB-Band III (174-230 MHz), in einigen Ländern der Kanal 13 (230-240 MHz) sowie Teile des L-Bandes (um 1,46 GHz) für DAB eingeteilt. Der Frequenzbereich VHF-Band III wird in Deutschland für digitales Radio freigehalten, vereinzelte Fernsehsender im VHF-Band sollen in den UHF-Bereich verlagert werden. Die Frequenzen im L-Band eignen sich auf Grund der geringen Reichweite nur zur lokalen DAB-Versorgung..

Weitere Informationen zum DAB/DAB+ Empfang in der Schweiz finden Sie auf der Homepage von SRF: digitalradio.ch

Quelle: de.wikipedia.org

DAC - Digital Analog Converter

Ein Digital-Analog-Wandler (engl. digital-to-analog converter (DAC)), auch Digital-Analog-Wandler oder D/A-Wandler genannt, wird verwendet, um digitale Signale oder einzelne Werte in analoge Signale umzusetzen. DACs sind elementare Bestandteile fast aller Geräte der digitalen Unterhaltungselektronik (z. B. CD-Player, SACD-Player) und der Kommunikationstechnik (z. B. von Mobiltelefonen). In der Regel wird der DAC als integrierter Schaltkreis (IC) ausgeführt.

Ein Analog-Digital-Wandler erzeugt aus einem kontinuierlichen Wertevorrat ein gestuftes Signal. Ein Digital-Analog-Umsetzer kann aus dem gestuften Signal nicht wieder ein kontinuierliches Signal erzeugen. Die einmal eingetretene Stufung in Schritten von 1 LSB (least significant bit) ist nicht wieder rückgängig zu machen. Bei einer Folge von veränderlichen Werten wird die Stufung allerdings durch eine notwendige Filterung verschliffen.

Audiosignale werden oft in digitaler Form gespeichert (z. B. CD, SACD, WAV, FLAC, MP3). Um sie über Lautsprecher hörbar machen zu können, ist eine Umsetzung in analoge Signale erforderlich. DACs finden sich daher in CD- und digitalen Musikabspielgeräten sowie PC-Soundkarten. DACs sind auch als Einzelgeräte für mobile Anwendungen oder als Komponenten in Stereoanlagen verfügbar.

Quelle: de.wikipedia.org

DLNA - Digital Living Network Alliance

DLNA Logo

Die Abkürzung DLNA steht für "Digital Living Network Alliance". Konkret verbirgt sich dahinter ein von verschiedenen Formen festgelegter Vernetzungs-Standard für digitale Geräte wie Mediaplayer, Computer und Smartphone. Damit auch von verschiedenen Herstellern stammende Geräte miteinander kommunizieren und sich gegenseitig verstehen können, gibt es DLNA.

Die "Digital Living Network Alliance" besteht aus 250 Firmen der Unterhaltungelektronik, Computerbranche und Telekommunikation. Diese stammen aus 20 Ländern. Dazu gehören bekannte Namen wie LG, Panasonic, Sony, IBM, Intel, Microsoft, Philips, Pioneer, Nero und das Fraunhofer Institut.

Gemeinsam hat die DLNA den gleichnamigen Standard geschaffen, mit dem Multimedia-Geräte digital miteinander kommunizieren können. Die DLNA überprüft die Einhaltung dieses Standards, entwickelt ihn weiter und vergibt Zertifikate.

Ob ein Gerät DLNA-kompatibel ist, erkennen Sie am offiziellen DLNA-Logo im Handbuch oder auf Ihrer Hardware.

Ein DLNA-Server spielt multimediale Inhalte ab und stellt sie in Ihrem Netzwerk bereit. Ein DLNA-Player spielt sie ab. Diese Rollen sind flexibel zwischen Computer, Tablet, Smart-TV oder Smartphone wählbar.

Quelle: chip.de

DMM (Direct Metal Mastering)

DMM (Direct Metal Mastering)

Direct Metal Mastering (DMM) ist das Warenzeichen der ehemaligen Schallplattenfirma Teldec für ein 1981 eingeführtes Verfahren zur Schallplattenherstellung.

Mit dem DMM-Verfahren optimierte Teldec den Prozess zur Herstellung von Schallplatten und machte mehrere bisher übliche Zwischenschritte zur Erstellung der Pressmatrize überflüssig. Beim DMM wird die Schallrille direkt mit einem Diamanten in einen Kupferrohling geschnitten. Von diesem Kupferrohling (auch DMM-Masterfolie genannt) wird dann die Pressmatrize ohne weitere Arbeitsgänge hergestellt.

Der Vorteil dieses Verfahrens liegt neben dem Zeitgewinn vor allem in einer geringeren Fehleranfälligkeit. DMM-Schallplatten haben keine störenden Vorechos oder Höhenverluste, bieten eine längere Spielzeit und haben erheblich weniger Nebengeräusche. Somit erreichen DMM-Schallplatten eine viel höhere Klangqualität.

Quelle: ton.schall.raum

Dolby Atmos

Dolby Atmos Logo

Die Dolby Atmos Technik erlaubt theoretisch eine unbegrenzte Anzahl von Tonspuren. Genau genommen handelt es sich hierbei um Klangobjekte, die an bestimmten Koordinaten im Hörraum positioniert werden können. Die erste Generation der Hardware, der Dolby Atmos Cinema Processor, unterstützt bis zu 128 einzelne Tonspuren und bis zu 64 separate Ausgangssignale.

Dolby Atmos ist abwärtskompatibel zu älteren Systemen wie 5.1 oder 7.1. Diese verwenden Lautsprecherarrays, also mehrere Lautsprecher, die den gleichen Ton abstrahlen. Das neue System kann jedem Lautsprecher ein individuelles Signal zur Verfügung stellen. Dies ermöglicht es, viele weitere Front-, Surround- und Deckenlautsprecher zu installieren. Diese Technik erlaubt somit eine realistische Simulation von beispielsweise Regen oder Hubschraubern.

Dolby Atmos Setup, Quelle: Onkyo

Um einen Eindruck über die Möglichkeiten eines Dolby Atmos-Systems zu erhalten, laden wir Sie herzlich in unser Geschäft in Brugg ein. Wir haben einen Vorführraum mit der Möglichkeit die verschiedenen Surroundsysteme direkt miteinander zu vergleichen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Quelle: de.wikipedia.org

Dolby Digital

Dolby Digital Logo

Dolby Digital (auch ATSC A/52 und AC-3) ist ein Mehrkanal-Tonsystem der Firma Dolby, das in der Filmtechnik (Kino), auf Laserdiscs, DVDs, Blu-rays und in der Fernsehtechnik zum Einsatz kommt. Im Bereich Kino und DVD sind die direkten Konkurrenten DTS und SDDS (SDDS nur Kino). Dolby Digital unterstützt bis zu sechs diskrete Kanäle und verwendet ein psychoakustisches, verlustbehaftetes Verfahren zur Datenkompression.

Das Format wurde vom Advanced Television Systems Committee mit der Dokumentnummer A/52 international standardisiert und trägt somit offiziell den Namen ATSC A/52. Dolby Digital ist der Marketingname (oft abgekürzt zu DD). AC-3 schließlich bezeichnet das Bitstream-Format (Adaptive Transform Coder 3) und hat sich ebenfalls als Bezeichnung eingebürgert. Daher kommt auch die typische Dateiendung .ac3.
Auch leicht abgewandelte Bezeichnungen wie Dolby Stereo Digital oder Dolby SR-Digital und einige andere werden verwendet.

Dolby Digital umfasst bis zu sechs Kanäle. Im Einzelnen sind das:
Vorne links und rechts, Vorne Mitte (Center), Hinten links und rechts (Surroundkan?le), LFE (Low Frequency Effects; Subwoofer)

Folgende Kanalkonfigurationen sind möglich:

  • Dolby Digital 1/0 – Mono; Kanäle: Center – Vor allem alte restaurierte Filme
  • Dolby Digital 2/0 – Stereo; Kanäle: Vorne links, vorne rechts – Zum Beispiel, Audiokommentar. Kann auch Dolby Surround Informationen enthalten.
  • Dolby Digital 3/0 - 3-Stereo; Kanäle: Vorne links, vorne rechts, Center
  • Dolby Digital 2/1 - Stereo mit Mono-Surround; Kanäle: Vorne links, vorne rechts, Surround (meistens verteilt auf SUR links und rechts)
  • Dolby Digital 2/1.1 - Stereo mit Mono-Surround und LFE; Kanäle: Vorne links, vorne rechts, Surround (auf SUR L+R), Subwoofer
  • Dolby Digital 3/1 - 3-Stereo mit Mono-Surround; Kanäle: Vorne links, vorne rechts, Center, Surround (auf SUR L+R)
  • Dolby Digital 3/1.1 - 3-Stereo mit Mono-Surround und LFE; Kanäle: Vorne links, vorne rechts, Center, Surround (auf SUR L+R), Subwoofer
  • Dolby Digital 2/2 - Quadrophonie; Kanäle: Vorne links, vorne rechts, Surround links, Surround rechts
  • Dolby Digital 2/2.1 - Quadrophonie mit LFE; Kanäle: Vorne links, vorne rechts, Surround links, Surround rechts, Subwoofer
  • Dolby Digital 3/2 - 5-Kanal-Surround; Kanäle: Vorne links, vorne rechts, Center, Surround links, Surround rechts
  • Dolby Digital 3/2.1 - 5-Kanal-Surround mit LFE; Kanäle: Vorne links, vorne rechts, Center, Surround links, Surround rechts, Subwoofer ? Meistens als Haupttonspur bei Spielfilmen oder auch Serien eingesetzt.

  • Die volle Kanalausstattung wird als 5.1-Ton bezeichnet, da nur die ersten fünf Kanäle das komplette mögliche Frequenzspektrum von 20 Hz bis 20 kHz wiedergeben. Der LFE-Kanal ist auf Tieftoneffekte zwischen 20 und 120 Hz beschränkt.

    Dolby Digital arbeitet mit diskreten Kanälen, d.h. alle Kanäle sind vollständig und prinzipiell unabhängig. Im Gegensatz dazu steht z. B. Dolby Pro Logic, das in einem Stereosignal per Matrixcodierung vier Kanäle verschlüsselt.

    Quelle: de.wikipedia.org

    DSD - Direct Stream Digital

    Logo DSD - Direct Stream Digital

    DSD (Direct Stream Digital) ist eine Methode der hochauflösenden Audiosignalspeicherung, die auf dem Prinzip der Delta-Sigma-Modulation beruht.

    Angewendet wird die DSD-Technologie im Wesentlichen bei der Super Audio CD (SACD). Die Technik basiert auf der 2,8224 MHz hohen Samplingrate eines Delta-Sigma-Modulators, dem 64-fachen (DSD64) der 44,1 kHz Abtastrate der Red-Book-Audio-CD, die mit linearen 16-bit-Wandlern arbeitet. Neuere, höher auflösende DSD-Versionen gehen darüber weit hinaus, bis zum 512-fachen der 44,1 kHz-Rate (DSD512), aber auch DSD128 und DSD256 sind im HiRes-Bereich üblich, als Speichermedien dienen heute Festplatten, SSDs, USB-Sticks und Flash-Speicherkarten.

    Der so gewonnene hochaufgelöste Datenstrom wird direkt aufgezeichnet. Durch Überabtastung sind die im Impulsstrom gespeicherten Audiodaten technisch präziser als nach PCM aufgezeichnete Daten. Bei der Reproduktion findet ein ähnlicher Effekt statt, da Interpolations- und Anti-Aliasing-Filter überflüssig sind, die bislang bei der herkömmlichen CD dazu verwendet werden, Frequenzen oberhalb 20 kHz abzutrennen. Im DSD64-Format ist der Frequenzgang auf 100 kHz ausgeweitet, mit einer Dynamik von etwa 120 dB im hörbaren Frequenzbereich. Durch die grundsätzlich geringe Dynamik eines Sigma-Delta-Analog-Digital-Wandlers mit nur einem Bit am Quantisierer entsteht zwar ein enormes Wandlungsrauschen, das allerdings durch den Effekt des Noise Shaping in einem sehr hochfrequenten und damit unhörbaren Bereich auftritt.

    Es existiert kein Nachweis, dass die von Entwicklern und Anwendern behauptete Klangverbesserung von DSD gegenüber PCM tatsächlich existiert. In einer Studie der Hochschule für Musik Detmold konnten die Teilnehmer bei entsprechenden Blindtests keine statistisch relevanten Unterschiede zwischen den Datenformaten hören. Der Autor der Studie zieht das Fazit, „dass selbst mit hochwertigstem Equipment unter optimalen Abhörbedingungen und unterschiedlichsten Hörfokussierungen bzw. Hörerfahrungen der Probanden in der Regel keine signifikanten Unterschiede zwischen DSD und High Resolution PCM (24 bit/176,4 kHz) hörbar sind, sich demzufolge die These aufstellen ließe, dass sich keines der getesteten Systeme durch klangliche Eigenschaften hervorhebt“ und verweist auf „das hohe Maß an Frustration, das viele Probanden, die in der Mehrzahl professionelles und kritisch-analytisches Hören gewohnt waren, während der Durchführung der Tests empfanden und das sie auf für sie nicht annähernd zu erkennende klangliche Unterschiede zurückführten“.

    Quelle: de.wikipedia.org

    DTS - Digital Theatre Systems

    DTS - Digital Theatre Systems

    Die Abkürzung DTS ist die Abkürzung für "Digital Theatre Systems" und bezeichnet ein Mehrkanal-Tonsystem, welches nach dem gleichnamigen kalifornischen Unternehmen benannt ist. Dieser Standard kommt sowohl in Kinos als auch auf Speichermedien wie CD oder DVD zum Einsatz. Technisch gesehen liegt aber zwischen der Kino- und der Endverbrauchertechnik ein sehr grosser Unterschied.

    Das verlustbehaftete Format ist mit Dolby Digital zu vergleichen, verwendet aber eine deutlich höhere Datenrate (bis zu 1.509,75 kbit/s) und liefert daher bei niedrigem Kompressionsverhältnis auch den besseren Klang. Die insgesamt 6 Audiokanäle werden so berechnet und codiert, dass sie das Raumempfinden möglichst verstärken.

    Für hochauflösende Medien wie Blu-ray oder HD-DVD wurde bereits das verlustfreie DTS-HD entwickelt.

    Im April 2015 hat DTS das 3D-Surround-Format DTS:X offiziell vorgestellt und eine breite Unterstützung angekündigt. Das DTS:X-Format ist abwärtskompatibel zu DTS-HD Master Audio und kann auch von normalen A/V-Receivern gelesen werden. Um in den Genuss vom objektbasierenden 3D-Audio-Format zu kommen, ist allerdings ein geeigneter Receiver vonnöten - beispielsweise der AVR-X7200W von Denon oder der Marantz Vorverstärker AV8802. DTS:X unterstützt bis zu 32 Lautsprecher-Positionen und verfügt über ein Feature namens Dialog Control. Damit lassen sich die als Soundobjekte gespeicherten Dialoge in der Lautstärke anheben.

    Quelle: bluray-disc.de

    DVD-Video (Digital Versatile Disc)

    DVD Video Logo

    Die DVD ist ein digitales Speichermedium, das im Aussehen einer CD ähnelt, aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität verfügt. Sie zählt zu den optischen Datenspeichern. Das Akronym „DVD“ geht ursprünglich auf die Abkürzung von digital video disc zurück, später wurde die Abkürzung als Digital Versatile Disc (engl. für digitale vielseitige Scheibe) interpretiert.

    Da die DVD zunächst als reines Speichermedium für Videodaten gedacht war, stand DVD anfangs für „Digital Video Disc“. Dies wurde jedoch geändert, als andere Verwendungsmöglichkeiten abzusehen waren. Als Alternative wurde „Digital Versatile Disc“ (versatile = vielseitig) ins Spiel gebracht, konnte sich aber nicht durchsetzen. Der aktuelle offizielle Standpunkt des DVD-Forums ist, dass DVD einfach drei Buchstaben ohne exakt festgelegte Bedeutung sind. Der heutige Standard wurde im Jahre 1995 beschlossen und auf den Markt gebracht.

    Ein Jahr später, 1996, kamen die ersten Abspielgeräte und DVD-Medien in den Handel. Zuvor mussten Unstimmigkeiten bezüglich des Verschlüsselungsverfahrens (CSS) ausgeräumt werden. Zudem gelang es der Filmindustrie, mit einem Regionalcode Marktkontrolle zu gewinnen. Mit dem Code soll verhindert werden, dass zum Beispiel eine DVD aus den USA auf einem europäischen Gerät abspielbar ist. Die Filmindustrie fürchtete hier Umsatzeinbußen, da Filme in den USA oft schon auf dem Videomarkt erhältlich sind, während sie in Europa noch gar nicht im Kino gezeigt wurden.

    DVDs benötigen zum Abspielen einen eigenen DVD-Spieler. Zur Unterscheidung zu normalen CD-ROM-Laufwerken ist dieser auf der Vorderseite mit dem DVD-Emblem gekennzeichnet. Im Vergleich zu den CDs wird bei DVDs mit Lasern kürzerer Wellenlänge gearbeitet, und wegen der gleichzeitig kürzeren Strahlengänge der Fokussierungsoptiken resultieren daraus kleinere Laserspots, mit denen in den Datenträgerschichten entsprechend kleinere Strukturen gelesen und geschrieben werden können.

    Quelle: de.wikipedia.org

    DXD - Digital Extreme Definition

    Logo DXD - Digital Extreme Definition

    Digital Extreme Definition (DXD) ist ein digitales Audiodateiformat, das einen wärmeren Klang erzeugen soll, als es die CD-Technik mit ihrem harten Klang kann. Der DXD-Klang soll dem Klangbild der analogen Langspielplatte entsprechen. Dazu tragen die hohe Auflösung von 32 Bit und die Abtastrate von 352,8 kHz pro Kanal bei. Bezogen auf die Basis-Abtastrate einer Compact Disc von 44,1 kHz hat DXD ein achtfaches Oversampling.

    DXD benutzt als Medium die Super-Audio-CD (SACD). Dafür wird das DXD-Master mit einer Abtastrate von 11,2896 MHz abgetastet, das ist die vierfache Abtastrate der Direct Stream Digital (DSD), bevor es gemischt und mit einer Abtastrate von 2,8224 MHz für die SACD runter gesampelt wird. Die SACD kann nur auf entsprechenden SACD-Playern abgespielt werden. Sie bietet allerdings DSD-Auflösung und Mehrkanal-Programm.

    Quelle: itwissen.info

    HDMI - High Definition Multimedia Interface

    HDMI-Stecker

    High Definition Multimedia Interface (kurz HDMI) ist eine seit Mitte 2002 entwickelte Schnittstelle für die digitale Bild- und Ton-Ãœbertragung in der Unterhaltungselektronik. Sie vereinheitlicht existierende Verfahren, kann eine höhere Qualität erzeugen und hat ausserdem ein zusammenhängendes Kopierschutz­konzept (DRM). Die aktuelle HDMI-Version ist 2.0a, jedoch dürfen HDMI-Produkte seit dem 1. Januar 2012 nicht mehr mit Versionsnummern gekennzeichnet werden.

    Der HDMI-Standard unterscheidet in Formate, die ein HDMI-fähiges Gerät zwingend entgegennehmen/ausgeben können muss, und optionale Formate. Die meisten fortgeschrittenen Fähigkeiten (hohe Auflösung, viele Audiokanäle u. ä.) sind optional und müssen von einem Gerät nicht angeboten werden, um als HDMI-konform zu gelten.

    Formate:
    In den optionalen Bestandteilen des HDMI-Standards können fortgeschrittene Formate übertragen werden:
    Mit seiner hohen Datenübertragungsrate verarbeitet HDMI alle heute bekannten digitalen Video- und Audioformate der Unterhaltungselektronik. HDMI 1.2 überträgt Audiodaten bis zu Frequenzen von 192 kHz mit Wortbreiten von bis zu 24 Bit auf bis zu acht Kanälen. Für HDMI 1.3 wurden als neue Audioformate Dolby Digital Plus und Dolby TrueHD mit aufgenommen. Die maximale Pixelfrequenz für Videodaten mit single-link liegt für HDMI 1.2 bei 165 MPixel/s (Typ A) und für HDMI 1.3 bei 340 MPixel/s (Typ A/C). Damit lassen sich Bildauflösungen bis 2560×1600p75 ohne Qualitätsverlust übertragen. Dies umfasst die in der Unterhaltungselektronik eingeführten Bild- und Tonformate einschliesslich HDTV. Mit HDMI 1.3 kam auch die Unterstützung für höhere Farbtiefen von 30 Bit, 36 Bit und 48 Bit mit 10/12/16 Bit pro Farbkomponente (RGB 4:4:4, YCbCr 4:4:4) hinzu. Bisher waren nur 24 Bit (RGB 4:4:4, YCbCr 4:4:4, YCbCr 4:2:2), 30 Bit und 36 Bit (YCbCr 4:2:2) möglich. HDMI 1.3 unterstützt zusätzlich zu den bisherigen Formaten SMPTE 170M/ITU-R BT.601 und ITU-R BT.709-5 das neue Farbraummodell xvYCC, das im Standard IEC 61966-2-4 definiert ist, und ermöglicht somit einen sehr grossen Farbraum zur Verbesserung der Farbdarstellung. Dazu werden spezielle Farbraum-Metadaten übertragen.

    Datenübertragungsraten:
    HDMI 1.2 bzw. DVI bietet (ggf. optional) hohe Datenübertragungsraten von bis zu 3,96 Gbit/s (Typ A, 19-polig) bzw. 7,92 Gbit/s (Typ B, 29-polig, bei Unterhaltungselektronik nicht üblich). Bei HDMI 1.3 und 1.4 sind bis zu 8,16 Gbit/s (Typ A und C, 19-polig), ab HDMI 2.0 sind 14,4 Gbit/s möglich.

    Quelle: de.wikipedia.org

    NAS - Network Attached Storage

    NAS - Network Attached Storage

    Heutige Personal Computer verfügen normalerweise über einen Festplattenspeicher, der direkt in das Gehäuse des Computers eingebaut ist, und legen dort ihre Verzeichnisse und Dateien ab. Man spricht von direkt dem Computer zugeordnetem Speicher (Direct Attached Storage), der im Regelfall nur den Nutzern zur Verfügung steht, die unmittelbar am Computer arbeiten.

    Soll ein Festplattenspeicher mit den darauf abgelegten Dateien netzweit zur Verfügung stehen, also von allen Rechnern des Netzwerks erreichbar sein, muss das Speichersystem zunächst direkt an das Netzwerk angeschlossen sein und zusätzlich Ãœbertragungsprotokolle beherrschen, welche die Dateien auf diesem Speicherplatz im angebundenen Computernetz zur Verfügung stellen. Diese Funktionalität wird durch dateibasierte Netzwerkprotokolle wie SMB/CIFS und NFS oder blockbasierte Netzwerkprotokolle wie iSCSI und FCoE bereitgestellt. Man spricht dann von „Speicher, der an ein Netz angeschlossen ist“, also Network Attached Storage oder kurz NAS. NAS-Systeme werden also direkt am Netzwerk angeschlossen und arbeiten autonom, d. h. ohne einen dedizierten PC oder Server zu benötigen. Die Dateisysteme des NAS, also alle dort angelegten Dateien und Verzeichnisse, erscheinen auf dem Zielsystem wie eine eingebundene Freigabe beziehungsweise ein lokales Dateisystem.

    NAS-Systeme im engeren Sinne sind Serverdienste, die den über einen Netzwerkdienst angeschlossenen Clients betriebssystemabhängig einsatzbereite Dateisysteme zur Verfügung stellen. Dies grenzt den Dienst von Direct Attached Storage und Storage Area Network ab. NAS-Systeme im weiteren Sinne, wie sie in der Praxis angeboten werden, stellen zentralen Speicherplatz auf Disk-Arrays sowohl mit dateibasiertem als auch mit blockbasiertem Zugriff über das allgemeine Netzwerk zur Verfügung. Das allgemeine Netzwerk ist in der Regel das Ethernet-basierte LAN, zunehmend auch WLAN.

    Quelle: de.wikipedia.org

    OLED-Technologie

    OLED Arbeitsweise

    In der Fernseher-Technologie eingesetzer Displaytyp: OLED (Organic light emitting diode) ist ein selbstleuchtender einzelner Bildpunkt aus organischen halbleitenden Materialien. Da OLED-Displays ohne Hintergrund-Beleuchtung auskommen, erhöht sich die Farbtreue und Kontrast im vergleich zu einem herkömmlichen LED-Display erheblich. OLED ist eine junge Technologie und wird im Moment nur in den Top-Gerätelinien zum Beispiel von Metz und auch Sony angeboten.

    Quelle: Müller + Spring AG/mm

    Röhrenverstärker

    Magnat RV 3

    Ein Röhrenverstärker ist ein elektronischer Verstärker bei dem Elektronenröhren zur Verstärkung niederfrequenter elektrischer Signale verwendet werden. Mit dem Aufkommen der Halbleiterelektronik wurden Röhrenverstärker im Anwendungsbereich als Audioverstärker weitgehend durch Verstärkerschaltungen mit Halbleiterbauelementen, vor allem Transistoren, ersetzt. Verwendet werden Elektronenröhren heute in Gitarrenverstärkern und einigen High-Fidelity-Verstärkern der High-End-Klasse.

    Mit hochentwickelten Röhrenverstärkern wie dem englischen Mullard 5-10 begann in den 1950er Jahren die HiFi-Ära, die auf eine möglichst genaue elektroakustische Reproduktion von Klangereignissen abzielte. Einige Jahre später deutete sich zwar zusehends der unaufhaltsame Siegeszug der Halbleitertechnologie in der Elektronikindustrie an, der die Röhrenelektronik bis auf einige Nischenanwendungen vom Markt verdrängte — es dauerte aber noch einige Zeit, bis die ersten transistorbasierten HiFi-Verstärker an das erreichte hohe akustische Qualitätsniveau des Röhrenverstärkers anknüpfen konnten.

    Erst Mitte der neunziger Jahre wurden hochwertige Audio-Röhrenverstärker in High-End-Kreisen wieder salonfähig. Im Vergleich der technischen Daten ihren halbleiterbasierten Konkurrenten in vielen Bereichen hoffnungslos unterlegen, erzielen Röhrenverstärker bei subjektiver Bewertung ihrer klanglichen Eigenschaften häufig bessere Ergebnisse. Von manchen Kritikern wird dies allerdings beim heutigen hohen Stand der Halbleitertechnik als Euphemismus der Hörer oder als eine „angenehme Verfälschung“ des Klangs bezeichnet, für den angenehmen Klang seien die Hersteller von Musikaufnahmen, nicht die Hersteller der Abspielgeräte verantwortlich. Letztere sollten möglichst neutral sein.

    Wir führen diverse Röhrenversterker sowie CD-Player, Vorverstärker u.a. mit Röhren-Vorstufen (sogenannte Hybrid-Geräte) in unserem Sortiment.

    Quelle: de.wikipedia.org

    SACD (Super Audio Compact Disc)

    sacd logo

    SACD (Super Audio CD) ist ein Tonträgerformat, das in der Lage ist, die Musik gegenüber der herkömmlichen CD in höherer Qualität wiederzugeben.

    Auf einer SACD besteht die Möglichkeit, Musik in herkömmlichem Stereo, aber auch als Surround-Aufnahme zu wiederzugeben. In beiden Fällen sind die Klangeigenschaften gegenüber der CD deutlich verbessert, da die SACD einen grösseren Frequenzbereich wie auch einen grösseren Dynamikumfang überträgt.

    Surround bedeutet, dass Sie bei der Benutzung einer geeigeneten Wiedergabeeinrichtung die Aufnahme nicht nur von vorn hören können, sondern auch seitlich und rückwärtig. Dies ist zur plastischen Darstellung einer natürlichen Akustik sehr gut geeignet. Im Idealfall wird das Wohnzimmer so zum Konzertsaal!

    Das Surround-Verfahren ist hier ein sogenanntes diskretes Multikanal-Format (5.1), das seinerseits keine klangverschlechternden Kompromisse wie Datenkompression o.ä. (wie z.B. bei Video-DVD üblich) anwendet.

    Was ist eine Hybrid-SACD?
    Als Hybrid-SACD bezeichnet man eine CD, die gleichzeitig eine herkömmliche CD und eine SACD ist. Eine solche CD können Sie in allen herkömmlichen CD-Spielern abspielen. Wenn Ihnen eine SACD-Abspieleinrichtung zur Verfügung steht, können Sie zusätzlich von den Vorteilen des SACD-Formats profitieren, wie bessere Qualität und gegebenenfalls Surround-Wiedergabe.

    Wie können SACDs wiedergegeben werden?
    Eine Hybrid-SACD ist rückwärts kompatibel, das heisst, sie kann auf allen herkömmlichen CD-Spielern abgspielt werden. Allerdings hört man auf diese Weise lediglich die herkömmliche CD-Tonspur! Diese bietet von der technischen Seite her keine verbesserung gegenüber einer normalen CD.
    Um eine SACD oder eine Hybrid-SACD mit seiner hochauflösenden Tonspur aubzuspielen benötigen Sie einen SACD-Player oder einen sogenannten Universal-Disc-Player!

    Wenn Sie die Surround-Fähigkeit der SACD nutzen wollen, brauchen Sie ausserdem eine Surround-fähige Verstärker- und Lautsprechereinrichtung.

    Quelle: Müller + Spring AG/aeolus music

    Schallplatte

    Schallplatte (Vinyl)

    Eine Schallplatte ist eine in der Regel kreisförmige und meistens schwarze Scheibe mit einem Mittelloch, deren beidseitige Rillen als analoge Tonträger für Schallsignale dienen.

    Umgangssprachlich wird die Schallplatte auch als Platte oder mit den aus der Jugendsprache stammenden Begriffen Scheibe beziehungsweise Vinyl bezeichnet. Das Wort Schallplatte wurde bereits zur Zeit der Grammophon-Ära geprägt. Der seit dem Produktionsende der Grammophonplatten wesentlich geläufigere Begriff Schellackplatte grenzt diesen älteren Tonträger deutlich von der späteren Schallplatte aus Polyvinylchlorid ab.

    Die Signale sind in einer vom Rand der Platte zum Mittelpunkt verlaufenden, spiralförmigen Rille gespeichert, deren Flanken die Schallschwingung des gespeicherten Signals abbilden. Bei der Wiedergabe wird die Abtastspitze eines Tonabnehmers entsprechend ausgelenkt. Die Rückverwandlung in hörbare Schallsignale kann rein mechanisch über eine Membran und einen Schalltrichter oder – bei heute üblichen Plattenspielern – auf elektromechanischem Weg mit anschließender elektronischer Verstärkung erfolgen.

    Quelle: de.wikipedia.org

    Server

    Server

    Server bedeutet im weitesten Sinn: Diener, Dienstleister. Ein Server ist ein leistungsstarker Netzwerkrechner, der seine Ressourcen für andere Computer oder Programme bereitstellt. Diese greifen meist über das Netzwerk auf die Daten zu. Ein Server als Software ist ein Computerprogramm, welches mit dem Client (englisch für Kunde) kommuniziert und ihm Zugang zu bereitgestellten Daten verschafft.

    Im Audio- bzw. Video-Bereich wird ein Server dazu benutzt, um Audio- oder Videofiles im Netzwerk für andere Geräte (Streamer, Computer, Fernseher, Netzwerkplayer usw.) bereitzustellen. In der Regel werden im Heimbereich sogenannte NAS eingesetzt, welche im Prinzip ein einfacher Server sind und mit entsprechender Software ausgerüstet, die Daten im heimischen Netzwerk bereitstellen.

    Quelle: Müller + Spring AG/mm

    SHM-SACD (Super High Material-Super Audio Compact Disc)

    Dieses Format ist die Weiterentwicklung der Single-Layer-SACD und verwendet einen besonders lichttransparenten Kunststoff (Super High Material). Durch ihn wird eine deutlich bessere Auslesbarkeit der Pit-Land-Strukturen auf der Oberfläche erreicht als bei Hybrid-SACDs möglich. Die SHM-SACDs von Universal werden generell von den Masterbändern der Alben ohne Veränderungen neu in DSD digitalisiert. SHM-SACDs können auf jedem SACD-Spieler wiedergegeben werden.

    Die wiedergabequalität unterscheidet sich hörbar gegenüber herkömmlichen Hybrid-SACDs. Wie gross der Unterschied jedoch ist, hängt von den verwendeten elektronischen Komponenten bzw. Kabel ab.

    In der Regel werden diese Titel als Sammlerstücke in Limited Edition für den japanischen Markt konzipiert und realisiert.

    Alle SHM-SACDs aus unserem Katalog finden Sie hier!!!

    Quelle: Müller + Spring AG

    UPnP (Universal Plug & Play)

    Logo UPnP

    UPnP (Universal Plug & Play) ist ein Standard zur Vernetzung von Geräten im Heimbereich. Computer, Fernseher, Haushalts- und Multimediageräte lassen sich so ohne großen Aufwand automatisch verbinden. Bekannt ist UPnp einigen bestimmt schon vom eigenen Router, aber es erhält auch immer mehr Bedeutung im Bereich der Netzwerkmediaplayer und anderen Geräten. Einfach gesagt erlaubt UPnP den Geräten untereinander zu erkennen, Ereignisse zu generieren und zu kommunizieren.

    Ein DSL Router ist zum Beispiel ein IGD (Internet Gateway Device). Dieses Device kann vom Windows Home Server automatisch über die integrierte UPnP Schnittstelle erkannt werden und der Router konfiguriert werden, zum Beispiel um die benötigten Ports zu öffnen.

    Aber auch im Streaming Bereich wird UPnP verwendet. Mit dem WMC (Windows Media Connect) stellt der Windows Home Server dem Netzwerk einen UPnP AV-fähigen Streaming Server zur Verfügung über den die Clients auf die digitalen Medien in den Freigaben auf dem Home Server zugreifen können. Kompatible Client Geräte werden zum Beispiel von Netgear oder auch D-Link angeboten.

    Quelle: UPnP Forum/upnp.org

    Verstärker: Class A

    Ein sehr wichtiger Baustein in jedem HiFi-System ist der Verstärker, welche die abgespielten Signale der Quellen erst wirklich hörbar machen und somit die Lautsprecher mit dem benötigten Signal beliefern, welche diese benötigen um Ihr Wohnzimmer akustisch zu beschallen. Herkömmliche Verstärker haben in der Basis einen Transistor, einige auch eine Röhre, welcher das eingehende Signal verstärken. Verstärker werden aufgrund ihrer Konstruktionsweise in verschiedene Klassen unterteilt. Im HiFi-Bereich sind das hauptsächlich Class A-, Class AB- und Class D-Verstärker. Die Klassifizierung des Verstärkers sagt aber nichts über die Qualität aus, sondern beschreibt nur die Funktionsweise.

    Class A
    In der Konstruktion für einen Class A-Verstärker wird, wie schon erwähnt, in der Regel pro Kanal ein Transistor eingesetzt, welcher das Signal verstärken soll. Der Transistor verstärkt alle Signale die im Minimum 0.7 Volt aufweisen. Im HiFi-Bereich kann es aber durchaus sein, dass auch schwächere Signale verstärkt werden sollen! Dies wäre auch der Fall, würde aber sehr stark verzerren und somit ein für das Ohr unangenehmen Klang produzieren. Der Trick ist, dass man dem Transistor eine Basisspannung von 0.7 Volt zugespielt. Somit können auch schwächer Signale präzise und klangvoll verstärkt werden. Die Signale werden mit den mit Abstand kleinsten Verzerrungen verstärkt und werden deshalb mehrheitlich auch in den oberen Klassen und dem High-End-Bereich eingesetzt.

    Der Nachteil eines Class A-Verstärkers liegt beim hohen Stromverbrauch und der starken Wärme-entwicklung dieser Konstruktionsweise! Letzteres zeichnet sich durch die massiven und grossen Kühlrippen, die man in den Geräten verbaut sieht, aus. Bei einem Class A-Verstärker, der längere Zeit in Betrieb ist, kann man sich gut und gern die Finger verbrennen!

    Im audiophilen Bereich nimmt man diese beiden Nachteile in Kauf, da der grosse Vorteil eine extrem präzise und nahezu verzerrungsfreie Verstärkung erzielt werden kann!

    Quelle: Müller + Spring AG/mm

    XLR Kabel und Stecker

    XLR Stecker und Buchsen (Abbildung von Audioquest)

    XLR (auch Cannon-Stecker genannt) ist ein Industriestandard für elektrische Steckverbindungen. In der professionellen Beschallungs- und Tonstudio-Technik werden XLR-Steckverbinder für analoge Mikrofon- und Lautsprecher-Signale sowie digitale AES/EBU-Audiosignale und DMX-Steuersignale verwendet. Sie sind von mehreren Herstellern verfügbar und von der physischen Ebene in dem internationalen Standard IEC 61076-2-103 normiert. Die einheitliche Kontaktbelegung für den Bereich der Audiotechnik ist in der Spezifikation AES-14 der Audio Engineering Society festgelegt.

    Ausführungen:
    XLR-Steckverbinder gibt es in drei- bis siebenpoliger Ausführung und in verschiedenen Schutzklassen nach VDE.

    Der dreipolige XLR-Steckverbinder stellt in der professionellen Tontechnik die Standardverbindung für analoge Audioleitungen dar, insbesondere bei symmetrischer Signalübertragung. Auch für Lautsprecherleitungen wird er gern verwendet, jedoch zunehmend vom Speakon-System verdrängt. Er überträgt nur ein Monosignal; für die Ãœbertragung der beiden Kanäle eines Stereosignals sind zwei dreipolige XLR-Steckverbinder nötig.

    Die Norm für die Ãœbertragung von DMX-Steuersignalen sieht den fünfpoligen XLR-Steckverbinder als Standard vor; häufig (gerade bei günstigeren Geräten) werden jedoch auch hier dreipolige Steckverbinder eingesetzt, die ausserdem den Vorteil bieten, bei Bedarf mit Mikrofonkabeln verlängert werden zu können (sofern Mikrofonkabel mit ausdrücklicher Eignung für digitale Signale zum Einsatz kommen).

    Vierpolige XLR-Steckverbinder werden beispielsweise zur Stromversorgung von Videokameras und deren Zubehör sowie zum Anschluss von Intercom-Hör-Sprechkombinationen eingesetzt. In der drei- (bei Shure unter dem Namen TRQ) oder vierpoligen Mini-Version kommen sie auch bei Taschensendern drahtloser Mikrofonanlagen zum Einsatz.

    Quelle: de.wikipedia.org